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Wissenswertes zum Thema Dia- Scan
Die Auflösung Ihres Dias
Jeder, der schon mal eine Poster-Vergrößerung von einer wirklich gelungenen Aufnahme hat machen lassen kennt dieses Problem: Beim genauen Betrachten weist die Vergrößerung eine leicht zu erkennende Körnigkeit auf. Das mag sicherlich zum einen am Vorgang des Vergrößerns im Labor selbst liegen - herkömmliche Abzüge, und etwas anderes ist eine konventionelle Vergrößerung auch nicht, sind oft körniger als beispielsweise Drucke - zum anderen liegt es aber auch an der Körnung des Filmmaterials selbst. Ein guter ISO 100 KB-Diafilm weist eine Körnung von bis zu 2700 dpi auf, das ist schon relativ gut, ein etwas lichtempfindlicherer ISO 200 Film hat hingegen nur noch etwa 2100 dpi. Je empfindlicher der Film, je höher die Angabe in ISO, desto grober ist die Körnung, desto weniger dpi. Negativfilme sind im Allgemeinen grobkörniger als Dia Filme. Ein guter Fotograf wird sich, wenn es ihm auf die Schärfe seiner Bilder ankommt, stets für Diafilme mit einer möglichst kleinen ISO Angabe entscheiden. Wir selbst verwenden am liebsten FUJI Velvia mit ISO 50, extrem feinkörnig, größte Farbrillanz und eine Auflösung über 3000 dpi.
Was ist ein Filmscanner
Filmmaterial lässt sich selbst mit einem gewöhnlichen Flachbettscanner und einer geeigneten Durchleuchteinheit für Dias und Negative scannen, allerdings ist das Ergebnis oftmals nicht wirklich zufriedenstellend: Die Scans wirken grobkörnig, Farben, Helligkeit und Kontrast entsprechen nicht dem Original und lassen sich meist auch nicht durch eine aufwändige Nachbearbeitung korrigieren. Abhilfe schaffen hier spezielle Filmscanner. Sie durchleuchten gerahmte Dia bzw. Dia- oder Negativstreifen mit einer Kaltkathoden-Fluoreszenzlampe oder LED-Beleuchtungssystem und wandeln optische Daten mittels eines lichtempfindlichen Halbleiterelements in elektrische Spannungswerte und somit in digitale Daten um. Die Auflösung solcher Scanner beträgt 1200 bis 4000 dpi. Wir arbeiten mit Mediax Scannern die eine Auflösung von bis zu 3600 dpi aufweisen.
In der Regel entspricht das Scanergebnis optisch exakt der verwendeten Bildvorlage. In seltenen Fällen kann es jedoch auch vorkommen, dass bei problematischen Helligkeits- oder Kontrastwerten des Original-Dias, bzw. bei eingebranntem Staub oder kleinsten Kratzern das Scanergebnis optisch nicht dem entspricht, was wir bei mit dem Sehvermögen eines menschlichen Auges beim direkten Betrachten des Dias empfinden. In solchen Fällen ist eine manuelle Nachbearbeitung der Bilddatei erforderlich. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm ist meist bereits mit wenigen Mausklicks ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Einen entsprechenden Nachbearbeitungs-Service bieten wir Ihnen gerne an.
Welche Auflösung ist die richtige ?
Die richtige Auflösung hängt vom späteren Verwendungszweck des digitalisierten Bildes ab. Will man beispielsweise seine Bilder lediglich archivieren oder gelegentlich am Bildschirm betrachten, so genügt eine Auflösung von 300 dpi. Sollen die Bilder über einen geeigneten DVD-Player am TV wiedergegeben, für´s Internet verwendet werden oder will man einen einfachen kleinen Ausdruck so sollten 600 dpi genügen. Möchte man von seinen Bildern einen hochwertigen Fotodruck machen oder Bilder mittels eines Videobeamers an die Wand projizieren, so sind bereits 1200 dpi notwendig. Will man einen hochqualitativen Ausdruck von einer Detailvergrößerung, oder einen Großdruck anfertigen, so kann hierfür schon eine Auflösung von 2700 dpi erforderlich sein. Und schließlich können 3600 dpi notwendig werden um hochqualitative Großdrucke auch von Bildausschnitten anzufertigen bzw. brillante Ergebnisse mit leistungsstarken Beamern zu erreichen. Hierzu sei jedoch einschränkend bemerkt: es macht keinen Sinn einen ISO 400 Film mit 3600 dpi zu scannen, da ein solcher Film gar keine 3600 Bildpunkte pro Inch darstellen kann. Es sind heute bereits Film-Scanner mit einer Auflösung von 4000 dpi und mehr auf dem Markt, leider gibt es noch gar keine Filme für die eine solche Auflösung erforderlich wäre.
Hätten Sie´s gewusst ?
Eine gute Digitalkamera liefert heute Aufnahmen 4 bis 5 Mio Pixeln. Ein mit 2700 dpi gescanntes Bild, aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera und einem ISO 100 Diafilm, verfügt hingegen über stolze 8,5 Mio Pixel, bei einem ISO 50 Film und einem Scan mit 3600 dpi verfügt das gescannte Bild gar über 18,5 Mio Pixel !
Haltbarkeit einer CD-R:
Eine CD-R ist entgegen weit verbreiteter Meinung weitaus haltbarer als angenommen. Die Hersteller von CD-R geben für die Haltbarkeit von beschriebenen CD-R mit einer grünlich-silbernen Oberfläche ca. 80 Jahre an. Auf CD-R mit einer goldenen Oberfläche sollen die Daten sogar über 200 Jahre sicher sein. Wenn man davon ausgehen darf, dass Original Filmmaterial wie Dias und Negative bereits nach wenigen Jahren deutliche Alterungserscheinungen aufweisen (Kratzer, Staub, der sich regelrecht “einbrennt”, sowie verblassende Farben) so wird eines deutlich: CD-R sind das ideale Speichermedium für Ihre wertvollen Aufnahmen.
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